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Vion: Neue Masken für fette Schweine

Schlachthof
Das Schlachtunternehmen Vion will ihren Erzeugern sowohl bei den Schlachtmasken als auch bei den Preismodellen mehr Auswahl bieten. Foto: Heil

Das Schlachtunternehmen Vion will in den Niederlanden das Geschäft mit den Erzeugern neu strukturieren. Unter dem Namen „Good Farming Balance“ sollen verschiedene Schlachtmasken und neue Preismodelle eingeführt werden. „Wenn wir unsere Produktion besser auf die Kundenbedürfnisse abstimmen, profitiert sowohl Vion als auch der niederländische Schweinehalter“, erklärt Frans Stortelder, COO von Vion Pork.
Ein Ansatz soll die Abkehr von engen Schlachtmasken und homogenen Schlachtpartien sein. Stattdessen will der Fleischunternehmen künftig drei Liefermodelle anbieten, die unterschiedlich stark auf Gewichtsstreuung und Speckdicke ausgelegt sind. Neben dem Modul „Basis“ können die Schweinehalter dann frei wählen zwischen den Modulen „Erweitert“ (mehr Streuung in Gewicht und Speckdicke) oder „Robust“ (Schweine mit mehr Speckdicke).
Auch die Preisfindung wird variantenreicher. Zusätzlich zur aktuellen Wochennotierung können sich die Erzeuger auch für die „Vion Preisindexgarantie“ (PIG) oder den „Vion Langzeitpreis“ (LZP) entscheiden. Mit dem PIG wird ein Durchschnittspreis garantiert, der auf internationalen Notierungen basiert. Der LZP verspricht vor allem mehr Planungssicherheit. „Der Schweinehalter hat so viel mehr Auswahl. Sowohl die Lieferanten als auch Vion können ihre Risiken damit besser abdecken“, glaubt Stortelder.

Schlagworte

Vion, Schlachtmasken, Speckdicke, Schweinehalter, sowohl, Stortelder, Masken, LZP, PIG, Schweine

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