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DK: Kleine Würfe nach PRRS-Infektion

Der PRRS-Einbruch auf der KB Hatting hatte gravierende Folgen. Dies zeigen Auswertungen von Daten aus 13 PRRS-positiven Betrieben.

PRRS-positive Betriebe wiesen vermehrt Totgeburten auf.

Im Juli 2019 wurde die KB-Station Hatting-KS mit PRRS1 infiziert. Der neue PRRS-Stamm wurde sowohl im Blut als auch im Sperma der Eber nachgewiesen. Sauenhalter, deren Herde mit der neuen Variante infiziert wurde, sollten die Produktionsdaten aus dem Jahr 2019 zur Verfügung stellen. SEGES Pig Production wertete nun die Daten aus 13 infizierten Herden aus, um den Leistungsknick nach der Infektion mit der neuen PRRS1-Variante beschreiben zu können. Verglichen wurden die Daten aus dem Zeitraum von sieben Monaten vor der Infektion mit den Zahlen aus dem Zeitraum von fünf Monaten nach der Infektion. Die Ergebnisse:

  • Zwölf von dreizehn Betrieben verzeichneten einen Rückgang der wöchentlichen Abferkelungen um 0,1 bis 10,8 %.
  • In allen Betrieben verschlechterten sich die Ferkelzahlen. Bei den Lebendgeburten waren es 0,8 bis 4,8 weniger Ferkel je Wurf; bei den Totgeborene 0,6 bis 2.6 mehr Ferkel je Wurf.
  • Die Säugferkelverluste waren in mehr als der Hälfte der Betriebe doppelt so hoch wie zuvor.
  • Die Betriebe setzten im Zeitraum nach der PRRS1-Infektion 2,4 bis 6,6 weniger Ferkel pro Wurf ab.

"Anhand der Daten aus den 13 Herden können wir sehen, dass diese neue PRRS1-Variante größere gesundheitliche Folgen hat als die PRRS-Varianten, die wir zuvor in Dänemark gefunden haben", kommentierte Charlotte Sonne Kristensen von Seges Pig Production in einer Meldung auf deren Internetportal.[Link auf file:///C\:/Users/HEINRI~1.NIG/AppData/Local/Temp/Notat_2008.pdf]