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Ferkelkastration: Keine Insellösungen

Ferkelkastration mit dem Skalpell

Um den vollständigen Verzicht auf die Ferkelkastration zu erreichen, wollen Vertreter aus allen Stufen der Lebensmittelkette sowie des Deutschen Tierschutzbundes und des Bundeslandwirtschaftsministeriums den internationalen Austausch intensivieren. Dies wurde im Rahmen der jüngsten Koordinierungsplattform "Verzicht auf Ferkelkastration" der QS-GmbH deutlich. Dabei wurde laut Darstellung von QS ersichtlich, dass sich Deutschland dank des großen Engagements in Forschung und Praxis im internationalen Vergleich nicht zu verstecken braucht. Vielfach nimmt die Bundesrepublik sogar die Innovationsführerschaft ein. Die Experten empfehlen aber auch, nicht auf Insellösungen zu setzen und ungeeignete Differenzierungen in den Märkten unbedingt zu vermeiden bis ein standardisiertes Alternativverfahren zur praxisorientierten Umsetzung festgelegt ist. Die Koordinierungsplattform hat im Oktober 2008 ihre Arbeit aufgenommen. Im Rahmen der Plattform werden zusammen mit allen an der Wertschöpfungskette Fleisch Beteiligten Forschungsvorhaben und Lösungsansätze zum langfristigen Ausstieg aus der Ferkelkastration koordiniert.