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ASP auf 12 km an Sachsen herangerückt

Die jüngsten ASP-Fälle in Polen liegen nur noch 12 km von Deutschland entfernt.

In Polen wurden in unmittelbarer Nähe zu Deutschland drei ASP-infizierte Wildschweinkadaver gefunden.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat gestern Abend die Information rausgegeben, dass in Polen unweit der deutsch-polnischen Grenze drei neue ASP-Fälle bestätigt worden sind. Mit einem Fund nahe der Stadt Żagań ist die Seuche bis auf 12 km an Sachsen herangerückt. Zwei weitere ASP-infizierte Wildschweine wurden nahe der Stadt Lubsko und in Zary gefunden. Von dort sind es noch 24 bzw. 21 km bis Brandenburg.

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) hat daraufhin nochmals die Einrichtung von Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaften in den verschiedenen Bundesländern gefordert. Der entscheidende Faktor bei einem ASP-Ernstfall wird es sein, die Lage schnellstmöglich in den Griff zu bekommen, so die ISN in einer ersten Reaktion auf die jüngsten Fälle in Polen.