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ASP in Westpolen

Nur 80 km von Brandenburg entfernt ist im Verwaltungsbezirk Lebus (Westpolen) ein ASP-infiziertes Wildschwein gefunden worden.

Am Freitagabend vermeldete das BMEL einen neuen ASP-Fall in Westpolen.

Der polnische Veterinärdienst hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft darüber informiert, dass am 14. November 2019 bei einem tot aufgefundenen Wildschwein in der Woiwodschaft Lebus, im Kreis Wschowski – etwa 80 Kilometer entfernt von der Grenze zu Brandenburg – Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt wurde. Das Tier wurde am 4. November tot aufgefunden. Der Veterinärdienst spricht von einem "Einzelfall ohne die Möglichkeit eines epidemiologischen oder geografischen Zusammenhangs mit den zuvor gemeldeten ASP-Fällen auf polnischem Gebiet".

Seit fünf Jahren gibt es ein Seuchengeschehen im Osten von Polen, das ungefähr 250 km von dem jetzigen Fall entfernt ist. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft steht in ständigem Austausch mit den polnischen Behörden und der EU-Kommission und bittet um Wachsamkeit und Vorbeuge. Bereits im Juni 2018 haben die Veterinärbehörden von Polen und Deutschland zudem eine gemeinsame Übung durchgeführt, die einen raschen Informationsfluss nach Feststellung der Afrikanischen Schweinepest zwischen den lokalen sowie den übergeordneten Veterinärbehörden beider Länder sicherstellen soll.

BMEL-Pressemitteilung Nr. 231 vom 15.11.19