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ASP: Kadaver-Suchhunde ausbilden

Auf Anraten der Amtsveterinäre sollen mit Spürhunden an ASP verendete Wildschweine schneller entdeckt und entsorgt werden können.

Bei der Suche nach Kadavern sollen Spürhunde helfen.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) steht vor der Tür Deutschlands. Einige Bundesländer haben begonnen, Suchhunde auszubilden, die auf das Finden verendeter Wildschweine spezialisiert sind. Ausgebildete Hunde gibt es bereits im Saarland und in Schleswig-Holstein. Während im nördlichsten Bundesland die Ausbildung von der Kreisjägerschaft Segeberg vorgenommen und von einer privaten Stiftung finanziert wurde, gibt es im Saarland die ersten auf Veranlassung der Behörden geschulten Kadaver-Suchhunde. Dort hat das Umweltministerium als oberste Jagdbehörde in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Jäger des Saarlandes und einer privaten Hundeschule ein Ausbildungsprogramm und eine Prüfungsordnung für dieses neue Aufgabengebiet erarbeitet. Sechs Hunde haben die erforderliche Prüfung bereits absolviert, weitere sollen folgen.

In Niedersachsen führt das Landwirtschaftsministerium jetzt Gespräche mit Vertretern unterschiedlicher Verbände, wie dem Jagdgebrauchshundeverband und dem Bundesverband der Rettungshunde. Dabei will man sich am Vorgehen des Saarlandes orientieren. Allerdings ist noch unklar, wann das Programm startet und wer die Hunde ausbilden soll, berichtet Wild und Hund auf ihrem Onlineportal.