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ASP: Polen meldet neuen Fund in Grenznähe

In Polen wurde erneut ein ASP-infiziertes WIldschwein in Nähe der deutsch-polnischen Grenze gefunden.

Die polnischen Behörden vermelden einen neuen ASP-Fund im Wildschweinebstand.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hat in einem kurzen Informationsschreiben mitgeteilt, dass die polnischen Behörden erneut ein ASP-infiziertes Wildschwein in Grenznähe zu Deutschland gemeldet haben. Dem EU-Tierseuchenmeldesystems ADNS zufolge liegt der Fundort in der Woiwodschaft Lebus, rund zehn Kilometer von der Grenze entfernt. Im Januar war ein ASP-Fall mit zwölf Kilometer Distanz gemeldet worden.

Derweil hat der jüngste ASP-Einbruch in einen Hausschweinebestand in Westpolen für große Verunsicherung bei den polnischen Schweinehaltern gesorgt. Der Betrieb hat mit rund 8.000 Sauen mehrere andere Betriebe mit Mastferkeln versorgt. Nun wird befürchtet, dass das Virus so weiter im Hausschweinebestand gestreut wurde.

Die Branchenverbände haben angesichts der sich zuspitzenden ASP-Situation in Polen noch einmal an die Wichtigkeit von Biosicherheitsmaßnahmen erinnert.