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ASP-Update: In China werden 8.000 Schweine getötet

Die Veterinärbehörden sind besorgt. Hier eine Farm im Südosten Chinas.

Die chinesischen Behörden haben mehr als 8.000 Schweine getötet, um den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu bekämpfen. Dies wurde von der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gemeldet. Anfänglich wurden etwa 1.000 Schweine geschlachtet, aber bis zum 6. August waren es bereits 8.116 Schweine. Die Tiere befanden sich in einem Gebiet mit einem Radius von 3 km um den Seuchenbetrieb. Das OIE berichtete, dass in der gesamten Provinz Liaoning rund 1,9 Millionen Schweine als Folge des Ausbruchs kontrolliert worden seien. Bei diesen Kontrollen wurde nichts Auffälliges gefunden.

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, könnte der ASP-Ausbruch möglicherweise weitreichende Folgen haben. In Mittel- und Osteuropa, wo ASP in den letzten Jahren eingeschleppt wurde, hat es sich als äußerst schwierig erwiesen, die Seuche unter Kontrolle zu bekommen. In Europa wird die Bedeutung der Biosicherheit für die Betriebe stark betont. Genau das ist oft ein Problem in China, besonders bei den sog. Hinterhofhaltungen.