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BRS verfasst Positionspapier zur ASP

Der BRS hat einen Maßnahmenkatalog zur ASP-Prävention ausgearbeitet. Bild: Markowska-Daniel

Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) verfolgt mit großer Sorge die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Osten Europas und hat sich deshalb in einem Positionspapier an die Bundesregierung gewandt. Unter anderem bezieht sich der BRS darin auf die Risikoeinschätzungen des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) aus dem Juli dieses Jahres. Demnach ist das Eintragsrisiko durch Jagd als „mäßig“, durch Kontakt von Haus- mit Wildschweinen als „mäßig“ und über kontaminierte Produkte entlang des Fernstraßennetzes
als „hoch“ einzustufen. Im „Radar Bulletin“ des FLI wird die Gefahr, dass die Tierseuche in Deutschland auftritt, als „groß“ bezeichnet. „Die Einschleppung der ASP nach Deutschland hätte vermutlich verheerende Folgen für Tiergesundheit und Handel. Käme es zu einer Einschleppung
in die Wildschweinpopulation, wären drastische Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen notwendig“, formuliert das FLI. Um dem Seuchenfall so gut es geht vorzubeugen, hat der BRS deshalb einen Maßnahmenkatalog ausgearbeitet. Darin empfiehlt der Verband unter anderem die Einführung eines flächendeckenden Früherkennungssystems, schärfere Grenzkontrollen und die verstärkte Förderung der Impfstoffentwicklung.

Unter nachfolgendem Link können Sie das vollständige Positionspapier herunterladen.

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