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Schweinepest: BMEL verstärkt Prävention

Deutschland verstärkt aufgrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Westen Polens seine Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen die Verbreitung der Seuche.

Die ASP betrifft Wild- und Hausschweine.

Im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Westpolen erstrecken sich die Sperrzonen nun bis zur Grenze Polens mit Deutschland. Das BMEL steht daher in engem Kontakt mit den polnischen Behörden und diese Woche gibt es ein Treffen deutscher Tierärzte aus dem Grenzgebiet mit polnischen Kollegen zum Informationsaustausch und zur Erörterung weiterer Maßnahmen. Zudem hat Bundesministerin Julia Klöckner in einem Schreiben an die zuständigen Landesministerien und verschiedene Bundesministerien appelliert, weiterhin bei der Aufklärung über die ASP zu unterstützen. Die Ministerin betont in dem Brief die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen, denn: Der größte Risikofaktor für die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest ist der Mensch.

Das BMEL setzt daher bereits seit mehreren Jahren auf zielgruppengerechte Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen zum Schutz vor der ASP:

  • Es werden fortlaufend diejenigen informiert und sensibilisiert, die häufig zwischen von ASP bei Wild- oder Hausschweinen betroffenen Ländern und Deutschland reisen: Das Ministerium richtet sich gezielt an Jäger, Landwirte sowie Fernfahrer. Unter anderem mittels Auslagen in verschiedenen Sprachen in Zügen, durch mehrsprachige Plakate an Raststätten, Informationsbroschüren und über die sozialen Medien.
  • Über das Bundesverteidigungs- und das Bundesgesundheitsministerium werden ebenfalls die Bundeswehr und Pflegekräfte sensibilisiert, die häufig innerhalb Europas grenzüberschreitend unterwegs sind.
  • Die Betriebe werden zudem regelmäßig darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsmaßnahmen der Schweinhaltungshygiene-Verordnung strikt eingehalten werden müssen.