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Tackmann: Steigende Schwarzwildbestände ernst nehmen

Die Bundesregierung will mit den Landesjagdbehörden weitere Maßnahmen zur Reduktion des Wildschweinebestandes besprechen.

Die seit Jahren steigenden Schwarzwildbestände alarmieren die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Kirsten Tackmann. Die größer werdenden Wildschweinbestände erhöhten das „Risiko einer schnellen räumlichen Verbreitung im Fall der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in unser Land“, erklärte Tackmann am vergangenen Freitag in Berlin. Sie appellierte deshalb an die Bundesregierung, das Problem sehr ernst zu nehmen. Die Ursachen der steigenden Schwarzwildbestände seien vielfältig, so die Linken-Politikerin. Nur eine Problembeschreibung vorzunehmen, reiche nicht aus. Tackmann hatte sich bei der Regierung unter anderen nach den Schlussfolgerungen erkundigt, die sie aus den hohen Jahresstrecken beim Schwarzwild ziehe. Die Bundesregierung führt deren Anstieg auf die deutschlandweite Aufhebung der Schonzeiten für Schwarzwild zurück. Weitere Möglichkeiten zur Schwarzwildreduktion würden mit den für die Jagd zuständigen Bundesländern diskutiert, teilte die Regierung mit. AgE