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Veranstaltung zu Nekrosen in Straelen

Prof. Dr. Gerald Rainer von der Uni Gießen. Bild: Werning

Mit dem Thema „Förderung des Tierwohls: Minderung von Nekrosen“ landete die Schweinevermarktung Rheinland (SVR), der rheinische Erzeugerring für Qualitätsferkel (FER) und die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung (GFS) vergangene Woche einen Volltreffer. Bis auf den Platz füllten Schweinehalter, Berater und Tierärzte den Tagungsraum im Gartenbauzentrum Straelen der LWK NRW, um dazu die Vorträge verschiedener Referenten zu hören.Nach einer Begrüßung durch den FER-Vorsitzenden Rudi Verhaag übernahmen Rudolf Hilgers und Dr. Frank Greshake von der SVR die Moderation der Veranstaltung. Als erstes erläuterte Prof. Dr. Gerald Reiner von der Uni Giessen auf verständliche Art die komplexen biochemischen Reaktionen, die hinter der Bildung von Nekrosen stecken. Anschließend stellte Dr. Simone Müller von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft vor, wie sie mit thüringischen Sauenhaltern und anderen Projektpartnern ein Beratungs- und Managementsystem auf die Beine gestellt hat. In diesem Projekt wurden umfassende Erhebungen gemacht, um Erfahrungen zur Haltung unkupierter Schwänze zu sammeln.
Dr. Meike Friedrichs von der GFS-Ascheberg beschrieb in ihrem Vortrag den Einfluss der Genetik auf das Auftreten von Schwanzbeißen und Nekrosen. Sie kam nach den bisherigen Erkenntnissen zu dem Schluss, dass die Genetik dabei vielleicht nicht die Rolle spielt, aber auch nicht außer Acht gelassen werden darf.
Im Anschluss daran erläuterten Dr. Detlef Schulz von der Firma Boehringer Ingelheim, Dr. Jan Frericks von der Leiber GmbH sowie Kai Aumann von Aumann Hygienetechnik und Dr. Gerhard Stalljohann von der LWK NRW, wie stark die Lüftung, die Wasserversorgung und die Fütterung das Auftreten von Schwanzbeißen und Nekrosen beeinflussen können.