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Bauernproteste gehen weiter

Am 26. November wollen in Berlin wieder mehrere tausend Landwirte auf die Straße gehen.

Im November wird es weitere Bauernproteste geben. Für den 26. November hat die Bewegung „Land schafft Verbindung - Deutschland“ eine Kundgebung mit Sternfahrt zum Brandenburger Tor in Berlin angemeldet. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sagte laut den Vertretern der Bewegung ihre Teilnahme zu. Ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums erklärte, dass es Kontakt gebe und der Wunsch Klöckners da sei, zu den Landwirten zu sprechen. Allerdings gebe es noch gewisse terminliche Vorbehalte, da in der Woche Haushaltswoche im Bundestag sei.

Zuvor hatten Vertreter von „Land schafft Verbindung - Deutschland“ in einem Gespräch mit der Ressortchefin ihre Standpunkte zum Agrarpaket vorgetragen. Es seien weitere Gespräche vereinbart worden, erklärten die Vertreter in einem Facebook-Video. Zu Monatsbeginn war es bei der Bewegung zu Streitigkeiten um das weitere Vorgehen gekommen, in deren Folge sich „Land schafft Verbindung“ in „Land schafft Verbindung - Das Original“ und „Land schafft Verbindung - Deutschland“ aufgespalten hat. Unterdessen kündigte der Deutsche Bauernverband (DBV) für diesen Donnerstag in Hamburg anlässlich der Umweltministerkonferenz (UMK) Proteste von Landwirten, anderen Landnutzern und Schäfern aus ganz Deutschland an. Danach werden Vertreter sowohl des Bauernverbandes Hamburg, der Landesbauernverbände aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Bayern sowie der im Aktionsbündnis Forum Natur zusammengeschlossenen Nutzerverbände, mehrere Landesschafzuchtverbände und die Bewegung „Land schafft Verbindung - Deutschland“ unter der Überschrift „Kooperation statt Verbote" an der Aktion und Kundgebung teilnehmen. Zentrale Forderung an die Ressortchefs ist es, in der Umweltpolitik in Deutschland stärker auf kooperative Ansätze zu setzen und nicht auf immer mehr Auflagen und Verbote. AgE