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Brandenburg mit breitem Weiterbildungsangebot beim Tierschutz

In den geförderten Tierschutz-Lehrgängen wird unter anderem die Haltung unkupierter Tiere besprochen.

Brandenburg unterstützt Tierhalter mit verschiedenen Maßnahmen bei der Weiterbildung in puncto Tierschutz. Unterstützt werden diese Angebote nach Angaben des Potsdamer Agrarressorts mit der „Richtlinie Ländliche Berufsbildung“, für die jährlich 1 Mio. € zur Verfügung stehen. Zielgruppe seien in der Landwirtschaft tätige Personen sowie Multiplikatoren. „Die im Tierschutzplan des Landes Brandenburg aufgelisteten 144 Maßnahmen sind vielfach verbunden mit der Forderung nach Bildungsangeboten, die der Umsetzung dieses Plans dienen“, erläuterte Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger. Die im Land breit aufgestellte Agrar-Bildungslandschaft bietet dafür nach seiner Überzeugung „eine gute Grundlage“. Partner für entsprechende Weiterbildungsangebote sind laut dem Ministerium unter anderem die Brandenburgische Landwirtschaftsakademie (BLAk) an der Heimvolkshochschule am Seddiner See, die Regionalstellen für Bildung im Agrarbereich (RBA) sowie der Landesbauernverband (LBV) Brandenburg mit seinen Kreisverbänden. Bei der Erarbeitung eines attraktiven Weiterbildungsangebots orientierten sich die Bildungsträger stets am aktuellen Bedarf der Tierhalter sowie am Brandenburger Tierschutzplan. So seien bereits Veranstaltungen zur Haltung von Schweinen mit unkupierten Schwänzen und zum sach- und fachgerechten Betäuben und Nottöten von Schweinen durchgeführt worden. AgE