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SUS 3/2018

Chaos beim Gülleabsatz

Der Gülleabsatz ist in diesem Jahr deutlich teurer. Foto: Lütke Hockenbeck

Dass es bei der überbetriebli­chen Gülleabgabe in diesem Frühjahr Probleme gibt, war vielen Experten klar. Doch was sich dann in den letzten Wochen abspielte, hat selbst die Befürchtun­gen der Skeptiker übertroffen. Trotz günstiger Witterung blieben die Kosten für die überregionale Nährstoffverwertung selbst in der laufenden Frühjahrskampagne in Veredlungshochburgen über 15 € je Kubikmeter Gülle. Häufig ging es nicht um die Frage, zu welchem Preis die Gülle weggeht, sondern ob sich überhaupt ein Abnehmer findet. In den Veredlungsregionen konnten einige Schweinebetriebe ihre Güllelager erstmals nicht leerfahren. Trotz schlagkräftiger Logistik war es für die Güllebörsen und Dienstleister unmöglich, die enormen Nährstoff­mengen im engen Zeitfenster der Frühjahrsdüngung an den Mann zu bringen. SUS hat mit Fachleuten und Praktikern diskutiert, wie es am Gülle­markt weitergeht. Mehr dazu lesen Sie im Brennpunkt in der neuen SUS-Ausgabe 3-2018 ab Seite 8.