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China: Bau eines Schweinefachzentrums nach deutschem Vorbild

Die chinesische Delegation warf durch die Besucherfenster auch einen Blick in den Schweinestall im LBZ Echem .

Ende vergangenen Monats haben in Echem ein deutsches Bildungskonsortium und das chinesische Landwirtschaftscollege Weifang einen Vertrag über den Aufbau eines Landwirtschaftlichen Bildungszentrums (LBZ) in der Provinz Shandong im Osten von China geschlossen.
Der Vertrag sieht vor, dass das College in Weifang die baulichen Voraussetzungen für das Zentrum schafft, die Beziehungen zur regionalen Landwirtschaft pflegt und die Lehrkräfte sowie die Auszubildenden rekrutiert. Die deutsche Seite wird den Aufbau beratend unterstützen, Ausbildungsrahmenpläne und Lehrinhalte vermitteln und die chinesischen Kollegen in Methodik und Didaktik schulen. Zusammen will man Analysen und Recherchen insbesondere zur wirtschaftlichen und nachhaltigen Schweinehaltung durchführen und Agrarunternehmen aus beiden Ländern eine Plattform bieten, um sich der chinesischen Fachwelt zu präsentieren. Geplant ist das Zentrum bis Ende 2021 so weit aufzubauen, dass ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist.

Das deutsche Konsortium setzt sich aus mehreren Unternehmen und Bildungsträgern zusammen. Dazu zählen das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Echem, welches als Modell für die geplante Einrichtung in China dienen wird, die VzF GmbH Uelzen, Dr. Boesken & Partner Ostasien Service GmbH, die Gesellschaft für Bildung und Beruf e.V. (GBB) sowie das Institut für Tierzucht und Tierwirtschaft der Universität Kiel.