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SUS 3/2018

Gemeinsam gegen Schwanzverletzungen

14 thüringische Sauenbetriebe haben sich vor der Aufstallung von unkupierten Tieren einer einzelbetrieblichen Risikoanalyse unterzogen. Bild: Schnippe

Ein Bündnis aus 14 thüringischen Schweinehaltern hat sich daran gemacht ein praxiserprobtes Managementsystem zur Haltung unkupierter Ferkel aufzubauen. Denn obwohl das Schwänzekupieren aktuell als sicherste Methode gilt Schwanzverletzungen zu vermeiden, ist es laut Gesetz nur in begründeten Einzelfällen als Vorbeuge gegen Caudophagie erlaubt.
Die Erhebung eines Status Quo fiel in den Betrieben, die insgesamt 30.000 Sauen-, 110.000 Aufzucht- und 98.000 Mastplätze auf sich vereinen, ernüchternd aus. Bereits eine Verringerung der Kupierlänge von 1/2 auf 1/3 steigerte das Auftreten von Schwanznekrosen und Teilstückverlusten signifikant. In der unkupierten Gruppe wurde bis Mastende sogar bei über der Hälfte der Tiere ein Teilstückverlust des Schwanzes festgestellt.
Es folgten einzelbetriebliche Risikoanalyen, die teils bekannte teils aber auch überraschende Problemfelder in Bezug auf die Haltung von Langschwänzen zu Tage förderten. Welche dies waren und wie die Betriebe hier jetzt gegensteuern, lesen Sie in der neuen SUS 3/2018 ab Seite 44 in dem Beitrag "Gemeinsam gegen verletzte Schwänze".