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Landwirte wollen weltweit unterschiedlich investieren

Vor allem die Landwirte in Europa wollen verstärkt in Tierwohl investieren. Bild: Heil

Weltweit unterscheiden sich die Investitionsvorhaben der Landwirte recht deutlich. Das haben nach Angaben der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) Befragungen ergeben, die im Rahmen der Plattform „DLG-Agrifuture Insights“ in den vergangenen Monaten durchgeführt wurden. Demnach steht in vielen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Südafrika und Brasilien, die Modernisierung der Innenwirtschaft auf der Prioritätenliste ganz oben; mehr Geld soll dort für die Hofstellen ausgegeben werden. So stehen laut DLG in Deutschland im Wesentlichen Investitionen an, mit denen die gesellschaftlichen Anforderungen an mehr Tierwohl und Umweltvorgaben umgesetzt werden. Dazu zähle beispielsweise, bedingt durch die neue Düngerverordnung, die Schaffung von zusätzlichem Lagerraum für Wirtschaftsdünger. Demgegenüber planten die Tierhalter in Südafrika vor allem eine Ausweitung der Tierbestände und die Modernisierung der Haltungsverfahren. In Brasilien strebe ein Viertel der Nutztierhalter Investitionen in neue Geflügelställe an, weil die Erzeuger an der weltweiten Nachfragesteigerung partizipieren wollten. Demgegenüber gab in Russland der DLG zufolge gut jeder zweite befragte Landwirt an, mehr Geld in den Bereich Ackerbau beziehungsweise Außenwirtschaft stecken zu wollen. AgE