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Nutztierhaltung: Bayern fördert Sensorsysteme fürs Tierwohl

Das Bundesland Bayern will seine Schweinehalter beim Einbau von Kamerabasierten Monitoring-Systemen finanziell unterstützen.

Im Rahmen des Bayerischen Sonderprogramms Landwirtschaft Digital (BaySL Digital) können ab sofort auch Sensorsysteme in der Nutztierhaltung finanziell unterstützt werden. Darauf hat der Bayerische Bauernverband (BBV) hingewiesen. Kamerabasierte Monitoring-Systeme ermöglichten ein sogenanntes Body Condition Scoring und damit eine Analyse des körperlichen Zustandes jedes einzelnen Tieres. Außerdem könnten mit einem mikrofonbasierten System beispielsweise über Hustenlaute Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand der Tiere gezogen und Krankheiten erkannt werden, bevor sie sichtbar würden. Die modernen Verfahren und neuen Technologien erlaubten eine noch ressourcenschonendere und umweltfreundlichere Bewirtschaftung, resümierte der BBV. Abläufe und Verfahren im Ackerbau und in der Tierhaltung ließen sich noch genauer steuern und vereinfachen. Auch die Tiergesundheit und das Wohlempfinden der Tiere könnten profitieren. Die innovativen Technikformen seien allerdings oftmals mit sehr hohen Investitionskosten verbunden, weshalb die bayerischen Landwirte durch das BaySL Digital unterstützt werden sollten. Die Digitalisierung schaffe eine höhere Effizienz in der bayerischen Landwirtschaft, trage zu einem verbesserten Umwelt-, Natur- und Klimaschutz bei und müsse dementsprechend auch für kleine Betriebe finanziell möglich sein. Eine staatliche Förderung müsse daher auch für kleine Betriebe bereitgestellt werden, forderte BBV-Generalsekretär Georg Wimmer.