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Polen: ASP-Zone rückt an deutsche Grenze

Nach weiteren ASP-Funden hat Polen die Restriktionsgebiete bis an die deutsche Grenze vergrößert.

Polen hat die Sperr- und Beobachtungszone im Westen des Landes weiter ausgedehnt.

Die polnischen Veterinärbehörden melden in den letzten Tagen weitere Funde von toten und mit dem Erreger der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweinen im Westen des Landes. In Zusammenarbeit mit den Veterinärbehörden in Brüssel wurden die Sperr- und Beobachtungsgebiete in West-Polen daher nördlich und westlich ausgedient und reichen jetzt bis an die deutsche Grenze heran.
Auf deutscher Seite mehren sich daher die Forderungen, die polnischen ASP-Gebiete konsequenter und schneller durch Einzäunungen nach außen abzuriegeln. Sollte dies in Polen nicht schnell genug gelingen, so muss auch auf deutscher Seite mit dem Bau von Zäunen für einen besseren Schutz gesorgt werden, fordern die ISN-Interessengemeinschaft und das Landvolk Niedersachsen. Laut Meldung der märkischen Oderzeitung hat die Amtstierärztin von Frankfurt Oder bereits angekündigt, für das Stadtgebiet und den benachbarten Landkreis Oder-Spree mit dem Bau von Wildzäunen am Oderdeich zu beginnen.
Auch auf polnischer Seite mehrt sich die Kritik von den Praktikern. So demonstrierten Mitte der Woche rund 200 Landwirte vor dem Jagdverband in Warschau und forderten ein strikteres Vorgehen bei der Bejagung und Dezimierung der Wildschweinebestände. Zudem forderte die Landwirtschaftskammer in Polen die begonnenen Aufbauarbeiten bei den Schutzzäunen wesentlich schneller und konsequenter umzusetzen.