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QS: Unangekündigte Stichproben stoßen auf Akzeptanz

QS-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff hat erklärt, dass sich die Betriebe mit den unangekündigten Kontrollen arrangieren.

Die seit dem Sommer 2019 durchgeführten unangemeldeten Stichprobenaudits der QS Qualität und Sicherheit GmbH sind notwendig und bei den Systempartnern auch akzeptiert. Wie die Bonner Qualitätssicherer mitteilten, müssen die Abläufe in den QS-zertifizierten Betrieben transparent und jederzeit einsehbar sein. Die jüngsten Ereignisse in Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft hätten gezeigt, dass Ausreißer in der eigenen Branche das Potential besäßen, einen gesamten Berufszweig in Misskredit zu bringen. Um noch wirksamer gegen solche Verfehlungen vorzugehen, führt QS völlig unangemeldete Stichprobenaudits auf allen Systemstufen im In- und Ausland durch.

Dabei gehe es primär um die Überprüfung der Produktionsabläufe vor Ort; eine spontane Absage werde nur in Härtefällen akzeptiert. Laut QS kann gemäß der Leitlinie der Europäischen Union für Zertifizierungssysteme bei unangekündigten Kontrollen eine Kontaktaufnahme zum Betrieb wenige Stunden zuvor erfolgen, um die Anwesenheit einer geeigneten Auskunftsperson sicherzustellen. Diese Praxis habe QS als erster Standardgeber bereits 2013 eingeführt. Mit den ersten unangekündigten Stichprobenaudits in der Breite gehe QS nun einen Schritt weiter. Im Dezember wird laut QS die diesjährige Phase der ersten völlig unangemeldeten Stichprobenaudits im In- und Ausland auf allen Stufen abgeschlossen sein. „Wir können jetzt bereits festhalten, dass diese Entwicklung von der Branche akzeptiert wird“, berichtete QS-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff. Die Zahl der kritisch eingestuften Betriebe halte sich in Grenzen, und dieser Weg solle zukünftig weiter ausgebaut werden. AgE