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Strom abgestellt: 900 Schweine verenden auf Hof Röring

Auf einem Mastbetrieb in Vreden (NRW) sind mehrere hundert Schweine verendet (Symbolbild).

Nach dem gewaltsamen Eindringen Unbekannter in einen Schweinemastbetrieb in Vreden im westlichen Münsterland sind rund 900 Tiere verendet. Wie die Polizei berichtet waren unbekannten Täter in der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen in den Technikraum des Betriebes eingedrungen und hatten die Stromversorgung unterbrochen. Damit wurde die Be- und Entlüftung des Stalles lahmgelegt. Der Stall wird vom Sohn des CDU-Bundestagsabgeordneten und Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, Johannes Röring, bewirtschaftet. Dieser informierte die Polizei und das Kreisveterinäramt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 €. Die Beamten ermitteln in alle Richtungen.

Bereits 2016 drangen Aktivisten der Tierrechtsorganisation Peta in den Stall der Familie Röring und filmten. Die später veröffentlichten Videos sollten den Verdacht auf Tierquälerei belegen. Dahingehende Anzeigen gegen den Betreiber wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Im August 2013 verendeten auf dem Hof 940 Schweine nach technischem Defekt, weil nach einem Blitzeinschlag die Alarmanlage nicht funktionierte.