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Tier-Aktivisten belagern Schlachthof

Die Aktivisten blockierten in Belgien einen Schlachthof. Bild: Libération Animale

Auch außerhalb Deutschlands fallen derzeit vermehrt Tierrechts-Aktivisten mit gewalttätigen Übergriffen auf. Branchenvertreter bezeichneten die Aktionen der militanten Tierrechtler als eine Art von veganem Terrorismus:

  • In Frankreich wurden in den vergangenen Monaten dutzende Metzgereien und Restaurants von militanten Veganern attackiert. Unter anderem wurden Geschäfte mit Kunstblut beschmiert. In Nordfrankreich flogen sogar Steine in die Fenster einer Metzgerei und eines Restaurants.
  • Aktivisten der französischen Organisation "269 Libération Animale" haben den belgischen Export-Schlachthof von Tielt besetzt. Die rund 40 Aktivisten trieben zwei Schweine aus dem Gebäude und forderten das Ende der Schlachtungen. Laut Medienberichten konnte erst die Polizei den Eingriff beenden.
  • In Spanien wurden Übergriffe auf kleine Fleischhandwerker bekannt. So wurden kürzlich zwei Lieferwagen eines lokalen Fleischherstellers bei Girona absichtlich in Brand gesteckt. Von ähnlichen Aktionen, die der „Front zur Befreiung der Tiere“ angelastet werden, waren kleine Fleischverarbeiter in Siero und in Mieres betroffen. Der Verband der asturischen Fleischindustrie forderte seine Mitglieder zu erhöhter Wachsamkeit auf.