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Belgien: ASP kostet Schweinehaltern 5 € pro Tier

Der ASP-Ausbruch hat bei den belgischen Schweinehaltern herbe Umsatzverluste verursacht.

In Belgien scheint der Seuchenzug der Afrikanischen Schweinepest (ASP) weiter abzuklingen. So wurde in der letzten Woche von den 53 untersuchten Wildschweinen keines positiv auf die Infektionskrankheit getestet. Damit liegt die Zahl der ASP-Fälle in Belgien weiterhin bei 827.

Die flämische Erzeugerorganisation der Schweinehalter (VPOV) hat kürzlich eine Kalkulation vorgestellt, wonach die belgische Schweinebranche durch den von der ASP ausgelösten Preisverfall bislang einen Gesamtumsatzverlust von 43,3 Mio. € erlitten hat. Umgerechnet auf die Anzahl angelieferter Schweine und dem durchschnittlichen Schlachtkörpergewicht beläuft sich der Verlust auf 4,76 € pro Tier. Unter der Annahme, dass rund 90 % der Schweine von gut 1250 Unternehmen angeliefert werden, liegt der durchschnittliche Umsatzverlust eines Schweinebetriebes bei 31.000 €.

Zwar hat sich die belgische Schlachtschweinenotierung durch die positive Stimmung am EU-Binnenmarkt bzw. am internationalen Markt etwas erholt. Sie steht aber weiterhin deutlich schwächer dar, als die Notierungen in anderen EU-Ländern mit starker Schweineproduktion.