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China: Fleischeinfuhren erreichen 2022 Höchstwert

Die Schweinehaltung soll in China pestbedingt weiter sinken.

Durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im August 2018 ist Chinas Importbedarf für Schweinefleisch rasant gestiegen. Davon profitieren aktuell auch die Fleischexporteure und Erzeuger in Europa. Nach einer neuen Studie der Beratungsorganisation Gira für US-Branchenorganisation National Pork Board könnte der Importbedarf der Volksrepublik sogar nochmals steigen. So erwartet Gira, in diesem Jahr chinesische Einfuhren von Schweinefleisch im Umfang von 2,2 Mio. t. Das sind rund 500.000 t mehr als im bisherigen Rekordjahr 2016.
Laut den Marktanalysten von Gira sollen Chinas Importe im Jahr 2022 mit 3 Mio. t Schweinefleisch ihren Peak erreichen. Danach geht die Beratungsorganisation von leicht sinkenden Importen aus, weil sich die Produktion langsam von der ASP-Krise erholen könnte. Dennoch erwarten die Analysten für das Jahr immer noch erhöhte Einfuhrmengen von 2,2 Mio. t Schweinefleisch jährlich. Bis 2024 könnte die Importmenge dann auf 1,5 Mio. t Fleisch im Jahr zurückgehen. Dieses Niveau ist aber immer noch höher als die importierten Mengen der letzten Jahre, in denen China jeweils rund 1,2 Mio. t Schweinefleisch im Ausland zugekauft hat.
Die Beratungsorganisation Gira empfiehlt den US-Fleischbetrieben das große Marktpotenzial in China bestmöglich zu nutzen. Hierzu sollen die Betriebe ihre Loyalität gegenüber den Fleischverarbeitern und Konsumenten in China verbessern und neue Exportzertifikate erwirken. Diese Empfehlung lässt sich auf die Fleischbetriebe in Europa übertragen.