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China stoppt Schweinefleisch-Import aus Kanada

China nimmt vorerst kein kanadisches Schweinefleisch mehr auf, weil in einigen Lieferungen Ractopamin nachgewiesen wurde.

Der chinesische Zoll hat in Schweinefleisch aus Kanada den in China nicht erlaubten Futterzusatzstoff Ractopamin nachgewiesen. Daraufhin hat das asiatische Land mit sofortiger Wirkung die Schweinefleischausfuhren aus Kanada gestoppt und die kanadische Regierung aufgefordert Ermittlungen durchzuführen. Unter anderem geht es darum, dass bis zu 188 Veterinärzertifikate gefälscht worden sein könnten, um eine Ausfuhr nach China möglich zu machen. Kanadischen Medienberichten zufolge hat die dortige Regierung bereits Probleme bei der Ausstellung der Zertifikate eingestanden und die Strafverfolgungsbehörden informiert.

Neben Schweinefleisch haben die Chinesen auch einen Einfuhrstopp für kanadisches Rindfleisch verhängt. Der nationale Fleischverband CMC hat bereits in einer Erklärung herausgestellt, wie wichtig der China-Export für die Fleischwirtschaft in Kanada ist. „Die Fleischverarbeiter und die gesamte Fleisch- und Viehzuchtindustrie sind äußerst besorgt, da dies erhebliche geschäftliche Auswirkungen auf unsere Branche haben und für unsere Branche enorme finanzielle Verluste verursachen wird", heißt es in dem Schreiben. China war für Kanada im vergangenen Jahr der zweitwichtigste Exportmarkt für Schweinefleisch.