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China: WH Group mit hohen Kursverlusten

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In den letzten Wochen sind die Aktienkurse des weltweit größten Schweinehalters und Schlachtunternehmens, der chinesischen WH Group, deutlich um 15 % gefallen. Mehrere Faktoren führen dazu, dass der Schlachthof seit diesem Sommer sich in einer Abwärtsspirale befindet:

- Erstens verursacht der Handelskrieg zwischen China und den USA immer noch Spannungen. Die WH Group ist stark von den USA abhängig, da dort die von Smithfield übernommenen Schlachthöfe tätig sind. Gespräche zwischen den beiden Ländern sind bisher gescheitert.

- Zweitens sorgte der Hurrikan Florence dafür, dass Smithfield gezwungen war, den weltweit größten Schlachthof in North Carolina für zwei Tage zu schließen. Ein kleinerer Schlachthof im selben Staat wurde ebenfalls stillgelegt. Infolgedessen sank der Wert der Terminkontrakte für Schweine, da das Angebot an Schweinen aufgrund der Schließung voraussichtlich steigen wird.

- Drittens breitet sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) in China weiter aus. Laut der Nachrichtenagentur Reuters wurden seit dem ersten Ausbruch am 3. August vierzehn Fälle gemeldet. China hat deshalb ein Transportverbot für zehn Regionen in den sechs Provinzen, in denen AVP entdeckt wurde, eingeführt. Alles in allem eine negative Entwicklung für die chinesische WH Group.