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SUS 3/2020

Corona drückt den Schweinemarkt

Die Coronakrise hemmt auch den Absatz und Konsum von Schweinefleisch. Ein Ausblick auf den Ferkel- und Schweinemarkt.

Schweine bleiben in Deutschland weiter knapp.

Das Wirtschaftsjahr 2019/20 dürfte ökonomisch eines der besten für die deutschen Sauenhalter werden. Die global hohe Nachfrage nach Schweinefleisch beflügelte auch den Ferkelmarkt. Zudem lag das Angebot an Schlachtschweinen das gesamte letzte Jahr unter dem Vorjahresniveau. So knackte die Notierung für Schlachtschweine im März die Schallmauer von 2 €. Danach war der Marktverlauf mehr als enttäuschend. Bis Mitte Mai brach die Notierung binnen weniger Wochen um mehr als 40 Cent ein. Inzwischen hat sich die Marktlage stabilisiert und bei den Schlachtschweinen waren wieder Steigerungen bei der Notierung möglich. Die weitere Entwicklung am Ferkelmarkt hängt auch davon ab, wie unsere Betriebe mit den künftigen Anforderungen bei der Kastration sowie beim Kastenstand klarkommen. Wichtig ist auch, wie sich die anderen EU-Länder positionieren und wie sich entsprechend die Ferkelexporte nach Deutschland entwickeln.
Mehr zu den künftigen Entwicklungen am Ferkelmarkt lesen Sie in der neuen SUS 3-2020 ab Seite 14 im Beitrag Corona drückt die Märkte.