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Fleischverzehr: Schweinefleisch mit heftigen Nachfrage-Minus

In den ersten Monaten des Jahres haben die Privathaushalte deutlich weniger Fleisch nachgefragt als noch im Vorjahreszeitraum.

Trotz eines verhältnismäßig sehr überschaubaren Angebotes an Schlachtschweinen tritt der Markt aktuell auf der Stelle. Das hängt weniger mit dem weiterhin florierenden Export zusammen, sondern viel mehr mit dem nachhaltig schwachen inländischen Fleischmarkt. Und das betrifft nicht allein das Schweinefleischsegment. So gab von Januar bis Mai die Nachfrage der Privathaushalte nach Fleisch, Geflügel, Fleischwaren und Wurst laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,7 % nach. Den Marktexperten zufolge hatte zunächst das schlechte Wetter für einen schleppenden Start der Grillsaison gesorgt. Zuletzt dämpften dann die extrem hohen Temperaturen und der Umstand, dass in den ersten Bundesländern die Sommerferien begonnen haben, die Fleischnachfrage.

Das Schweinefleisch ist allerdings erneut der mit Abstand größte Verlierer. Hier sank die Nachfrage im Betrachtungszeitraum um fast 7 %. Die Nachfrage nach Geflügelfleisch gab gegenüber dem Vorjahr um 2,4 % nach, während das Rindfleisch zuletzt an Beliebtheit leicht gewann und um 1,6 % zulegen konnte.