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Hitze lässt Schweineangebot schrumpfen

Bei den hohen Temperaturen sinken die Tageszunahmen und die Schweine brauchen länger bis zur Schlachtreife.

Die derzeit sehr hohen Temperaturen haben in Deutschland und in der EU das Schlachtschweineangebot weiter sinken lassen. Die Tiere nehmen bei der Hitze weniger Futter auf und wachsen langsamer, was sich durch geringere Anlieferungen an die Schlachtbetriebe und abnehmende Schlachtgewichten bemerkbar macht. Der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) zufolge ist im Verlauf der neuen Schlachtwoche hitzebedingt mit einem weiteren Rückgang des Schlachtaufkommens zur rechnen; sie bezifferte das Schweineangebot auf 90 % der Durchschnittsmenge im Jahr.

In Frankreich hat Landwirtschaftsminister Didier Guillaume heute wegen der Hitzewelle für betroffene Departements Transporteinschränkungen für Nutztiere verfügt. Für die „heißen Stunden des Tages“ zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr wurde die Verbringung in ungekühlten Transportern untersagt. AgE