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Prognose: Weltweit 10 % weniger Schweine

In China verursacht die ASP einen drastischen Einbruch der Bestände.

Die globale Produktion von Schweinefleisch könnte im nächsten Jahr um rund 10 % zurückgehen. Das geht aus einer aktuellen Prognose der Agrarmarktinformationsgesellschaft (AMI) hervor. Hauptauslöser ist die nach wie vor stark grassierende Afrikanische Schweinepest (ASP) in China. Hierdurch soll es im nächsten Jahr zu einem weiteren Rückgang der Schweinehaltung in der Volksrepublik um 25 % kommen. Ein starker Einbruch der Schweinefleischproduktion ist für 2020 ebenfalls für die Philippinen und Vietnam zu erwarten. Auch hier ist die ASP das zentrale Problem. Ein deutlicheres Plus in der Produktion wird dagegen in den USA und auch in Brasilien erwartet. Dort wurden die Tierbestände erneut um 4 bzw. 5 % weiter ausgebaut. Der Rückgang der Schweinebestände in Asien soll den Außenhandel mit Schweinefleisch im nächsten Jahr weiter verstärken. Die AMI geht von einem Plus der globalen Ausfuhren 10 % um 945.000 t aus. Hiervon könnten auch die europäischen Exporteure stark profitieren. So erwarten die Marktanalysten, dass die EU-28-Staaten im nächsten Jahr 13 % mehr Schweinefleisch ausführen. Damit würde man an die positive Entwicklung dieses Jahres anknüpfen, wo bereits ein Plus von rund 10 % bei den Fleischausfuhren erzielt werden könnte.