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Schweinefleisch verliert weiter an Beliebtheit

Der Schweinebraten steht genauso wie das Schweinefleisch an sich nicht mehr so hoch in der Gunst der Verbraucher.

Das Schweinefleisch ist zwar in Form von Schnitzel, Bratwurst oder Aufschnitt die gefragteste Fleischsorte in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch hat dennoch in den letzten Jahren sukzessive abgenommen und im vergangenen Jahr einen Wert von 35,7 kg erreicht. 2007 lag der Wert noch bei 39,9 kg. Weiter zugelegt hat dagegen der Geflügelfleisch-Konsum. Statistisch gesehen verzehrte jeder Deutsche in 2018 rund 13,2 kg. Vor zehn Jahren waren es 10,6 kg pro Kopf gewesen. Da andere Fleischsorten, wie Lamm und Rind, mehr verzehrt worden sind, ging der Gesamtfleischkonsum weniger stark zurück. Lag dieser 2007 noch bei 61,5 kg, wurden im vergangenen Jahr 60,2 kg Fleisch pro Kopf verspeist.

Der Lebensmittelhandel ist natürlich trotzdem bemüht seine Fleischwaren unter die Leute zu bringen und hat daher passend zum Start der Grillsaison besonders die Steakartikel intensiv beworben. Nach Angaben der AMI gibt es dabei zumindest bislang keine nennenswerten Unterschiede zwischen Schweine- und Rindfleisch. Im Jahr 2018 war noch zu beobachten gewesen, dass die Zahl der Werbeaktionen für Schwein etwas abnahm, während die für Rindfleisch stiegen.

Eher sind die größten Zuwächse bei naturbelassenen Schweinesteaks zu verzeichnen. Der Rückgang an Werbeaktionen bei den Bratenteilen ist dagegen nicht überraschend, da hier die Nachfrage generell seit Jahren schrumpft. Immer mehr beliebter wird dagegen das Hackfleisch. Bereits 2018 wurden hier zweistellige Zuwachsraten in der Werbeintensität erzielt. Dieses Fleischprodukt ist vergleichsweise kostengünstig sowie einfach und flexibel in der Zubereitung. Zudem wird Hackfleisch, anders als etwa Bratenteile, ganzjährig intensiv beworben.