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Schweinemarkt stabilisiert sich

Nach Verunsicherungen durch die Coronakrise normalisiert sich der Markt wieder.

Die Abläufe in den Schlachthöfen sind bisher nicht beeinträchtigt.

Der deutsche Schweinemarkt hat sich nach den starken Verunsicherungen durch das Coronavirus inzwischen wieder weitgehend stabilisiert. Wie die ISN- Interessengemeinschaft berichtet, wird das deutliche Minus von sieben Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht beim Vereinigungspreis von allen Marktteilnehmern akzeptiert und Hauspreise sind vom Tisch. Beim Lebendangebot haben sich die von den Mästern offerierten Stückzahlen wieder normalisiert. Auch das Exportgeschäft mit China läuft nach zwischenzeitlichen Problemen wieder an. Fachleute gehen daher von einer weiteren Stabilisierung am Schlachtschweinemarkt aus. Die Arbeitsprozesse in den Schlachtbetrieben laufen derzeit noch relativ reibungslos. Es besteht jedoch Sorge, dass mit Ausdehnung der Coronakrise osteuropäische Mitarbeiter ausbleiben könnten. Die Schlachtbetriebe befürchten, dass sich Mitarbeiter am Schlachtband krankmelden und die Schichten nicht mehr vollständig sind.
Auch der Ferkelmarkt hat mit Verunsicherungen und Preisrückgängen auf die Coronakrise reagiert. Dass die Ferkelnotierung nach dem deutlichen Rückgang der Schlachtschweinepreise im Bereich von 4 Euro zurückgenommen werden mussten, war zu erwarten. Aufgrund der verhaltenen Einstallbereitschaft der Mäster könnte sich die schwächere Tendenz am Ferkelmarkt fortsetzen. Insgesamt ist das Ferkelangebot aber als knapp einzuschätzen, so dass nicht mit weiteren deutlichen Preisrückgängen im Ferkelgeschäft zu rechnen ist.