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Schweineproduktion: Unterschiedliche Entwicklungen in den Ost-Staaten

Der ukrainische Schweinebestand ist im ersten Halbjahr leicht zurückgegangen.

Die osteuropäische Tierproduktion hat sich im ersten Halbjahr 2019 sehr unterschiedlich entwickelt. In der Ukraine ist nach Angaben des nationalen Statistikamtes (Ukrstat) die Fleischproduktion gegenüber der ersten Jahreshälfte 2018 um 5,3 % auf 1,63 Mio. t Lebendgewicht (LG) gestiegen. Hauptverantwortlich für das Plus war die Geflügelproduktion. Denn im Schweinesektor musste ein Bestandsrückgang von 0,4 % auf nun mehr 6,4 Mio. Stück hingenommen werden.

Ganz ähnlich stellt sich die Situation in Weißrussland dar, wo die Fleischerzeugung nach Angaben des Statistikamtes in Minsk von Januar bis Juni 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 % auf 851.300 t Lebendgewicht zurückging. In der Schweinehaltung haben die Betriebe hier ihre Bestände um 6,7 % auf 2,5 Mio. Tiere verringert.

Aus Kasachstan liegen keine Daten zur Fleischerzeugung vor. Den dortigen Statistikern zufolge haben die Tierhalter jedoch ihre Bestände vergrößert. Die Zahl der Schweine erhöhte sich im Vergleichszeitraum um 3,3 % auf 963.000 Stück.