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Spaniens Schweinefleischexport 2018 weiter gewachsen

Spanien konnte seine Ausfuhrbilanz im vergangenen Jahr noch einmal verbessern.

Spaniens Schweinefleischbranche ist nicht nur bei der Produktion, sondern auch beim Export weiter auf Wachstumskurs. Das geht aus den Außenhandelszahlen für das Jahr 2018 hervor, die der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) in Bonn jetzt vorgelegt hat. Demnach wurden aus dem südeuropäischen Land im Berichtsjahr insgesamt 1,54 Mio. t und damit 2 % mehr Schweinefleisch ausgeführt als 2017. Das Plus resultierte aus einer kräftigen Belebung des Drittlandexports, während die Lieferungen in den EU-Binnenmarkt um 1 % auf 970 385 t zurückgingen. Besonders schwach entwickelte sich für die Spanier das Geschäft mit Deutschland. Dessen Einkaufsmenge verringerte sich den Zahlen zufolge um 21 % auf 31 933 t. Wichtigster Abnehmer war auch 2018 laut der Statistik wieder Frankreich mit 222 663 t, trotz einer Verringerung der Einkaufsmenge im Vorjahresvergleich um 2 %.

Für Spaniens Schweinefleischexport in Drittländer meldete der VDF eine Steigerung um 8 % auf insgesamt 573 245 t. Ein Motor dafür war eine um 54 % auf 84 765 t erhöhte Nachfrage in Südkorea. Japan als einer der Hauptabnehmer erhöhte seine Einkaufsmenge um 8 % auf 117 371 t. Daneben profitierten die Spanier vom neuen Handelsabkommen der Europäischen Union mit Mexiko. In der Folge erhöhten sich die spanischen Schweinefleischlieferungen in das lateinamerikanische Land gemäß den VDF-Zahlen 2018 um satte 2 540 % auf 6 019 t. Ganz anders entwickelte sich hingegen der wichtigste Drittlandsmarkt China. Hier ging der Absatz für Spaniens Schweinefleischexporteure um 2 % auf 202 253 t zurück. Mit Blick auf die spanische Schweinefleischproduktion hatte das Landwirtschaftsministerium in Madrid erst kürzlich neuste Daten vorgelegt. Demnach wurden 2018 in dem südeuropäischen Land 4,52 Mio t Schweinefleisch erzeugt; das waren 5 % mehr als im Jahr davor. AgE