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US-Kühlhäuser voll mit Schweinefleisch

Die amerikanischen Schlachthäuser sind aktuell bis zum Rand gefüllt mit Fleisch. Bild: Archiv

In den US-Kühlhäusern soll sich nach einem Bericht des Wirtschaftsblattes „Wall Street Journal“ aktuell eine Rekordmenge von über 1 Mrd. kg Schweine-, Rinder- und Geflügelfleisch ansammeln. Zwar steigt der inländische Fleischverbrauch an. Die Geschwindigkeit mit der die amerikanischen Farmer insbesondere ihre Schweinefleischproduktion weiter ausbauen, ist allerdings deutlich höher.  
Das macht die Fleischproduzenten zunehmend abhängig vom Export.Dieser stockt aber massiv, seitdem sich US-Präsident Donald Trump in einen Handelskrieg mit mehreren Ländern gestürzt hat. Daten der amerikanischen Exportorganisation für Fleisch (USMEF) brach dadurch die nach China gelieferte Fleischmenge einschließlich Nebenerzeugnissen im Mai gegenüber dem Vormonat um ein Viertel auf 21 525 t ein. Gegenüber Mai 2017 bedeutet das ein Minus von 37 %. Im Zeitraum Januar bis Mai verkauften die US-Anbieter insgesamt 125 070 t Schweinefleisch nach China; das waren 18 % weniger als im Vorjahreszeitraum.
Auch Mexiko hat ähnlich wie China Vergeltungszölle für US-Schweinefleisch eingeführt, doch traten diese in zwei Schritten erst im Juni und Juli mit einem Gesamtstrafzoll von 20 % in Kraft. In den Exportdaten für Januar bis Mai ist deshalb ein Effekt dieser Maßnahme noch nicht sichtbar.