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SUS 2/2019

Verbraucher lieben es  günstig

Nur 16 % der Kunden waren bereit, einen Aufschlag für Tierwohl zu zahlen.

Wissenschaftler der Hochschule Osnabrück haben die Kaufbereitschaft für Tierwohlfleisch getestet. Landwirte, die für die neue Marke "Tierwohl" produzieren, bieten den Tieren unter anderem 10  % mehr Platz und mehr Spielmöglichkeiten an. Am Experiment nahmen insgesamt neun Edeka- und neun NP-Märkte der Regionalgesellschaft Minden-Hannover teil. Neun Wochen lang wurde der Abverkauf von Selbstbedienungsware bei Bratwurst, Minutensteaks und Gulasch unter die Lupe genommen. Wobei die Kunden zwischen Schweinefleisch der Preiseinstiegsmarke Gut und Günstig (G+G), der neu eingeführten Tierwohl-Ware im mittleren Preissegment und der Premiummarke Bio Janssen wählen konnten.

Die Ergebnisse in Kurzform:

  • Etwa 16  % der Kunden waren bereit, einen Tierwohl-Artikel in Form verpackter Ware zu kaufen.
  • Das Tierwohl-Siegel hatte nicht durchgängig einen positiven Einfluss auf die Kaufbereitschaft.
  • Es wurden lediglich Preisaufschläge von etwa 30 Cent für einen mittelpreisigen Schweinefleisch-Artikel akzeptiert.
  • Das Angebot wurde an Standorten mit hoher Kaufkraft besser angenommen.
  • Die Kundenbefragung zeigte eine höhere Kaufbereitschaft für Tierwohl-Ware als die tatsächlichen Verkaufszahlen in den teilnehmenden Märkten.

Lesen Sie den kompletten Bericht in der SUS 2/19 ab Seite 62.

Hier geht es zum Originalbericht Download