Zum Inhalt springen

Drücken Sie Öffnen / Eingabe / Enter / Return um die Suche zu starten

Vion scheitert mit Hauspreis

Als Reaktion auf den Anstieg der VEZG-Notierung hatte das Schlachtunternehmen Vion einen Hauspreis ausgerufen. Dieser musste allerdings wenig später wieder zurückgenommen werden.

Die Stimmung am Schweinemarkt ist so gut, dass sogar die Hauspreis-Offensive eines Schlachters gescheitert ist.

Gestern wurde der positiven Marktentwicklung endlich Rechnung getragen und die VEZG- Notierung stieg um 4 Cent auf 1,89 €/Indexpunkt. Daraufhin sah sich der Schlachtkonzern Vion gezwungen, einen Hauspreis auf dem alten Notierungsniveau von 1,85 € auszurufen. Das Unternehmen hatte bereits im Vorfeld signalisiert, dass man nicht den Spielraum für einen Notierungsanstieg sehen würde. Dass Vion mit dieser Markteinschätzung allerdings etwas alleine dastand wurde noch im Laufe des Nachmittags so deutlich, dass der Schlachter seinen Hauspreis wenige Stunden später wieder zurücknehmen musste.

Zwar fällt das Angebot an schlachtreifen Schweinen recht üppig aus. Die Nachfrage der roten Seite passt aber dazu. Aufgrund des starken Exportes, insbesondere nach China, und dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft wollen die Schlachter und Fleischverarbeiter ihre Kapazitäten unbedingt auslasten.