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Chinas Fleischhunger sinkt

Chinas Schweinefleischimporte sind spürbar zurückgegangen. Bild: North Capital

Angetrieben von Produktionszuwächsen in China und den USA wird nach Schätzungen des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) die weltweite Schweinefleischproduktion in 2018 um 2 % auf über 113 Mio. t ansteigen. Unter den großen Erzeugernationen wird nur in der EU mit einem Produktionsrückgang gerechnet, da hier Inlands- und Exportabsatz stagnieren. Dies ist allen voran der Euro-Aufwertung und dem schwächelnden China-Markt geschuldet. Der zeigt sich längst nicht mehr so aufnahmefähig wie noch 2016. Zwar bremsen scharfe Umweltauflagen das Wiedererstarken der dortigen Erzeugung etwas ab. Dennoch wird für 2018 ein Produktionswachstum von 2 % auf 54,75 Mio. t erwartet. Mit der Folge, dass bei einem gleichzeitig unveränderten Pro-Kopf-Verzehr die Einfuhren im kommenden Jahr um weitere 3 % sinken könnten.