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Westfleisch zieht für 2018 positive Bilanz

Auf der Generalversammlung waren die Westfleisch-Mitglieder zufrieden mit den Zahlen.

Mit einem soliden Ergebnis präsentierte sich die Westfleisch-Führung auf der Generalversammlung am Montag. Der Konzernumsatz betrug für das Gesamtgeschäftsjahr 2018 insgesamt 2,6 Mrd. €. Der Jahresüberschuss sank zwar von 12,6 auf 11,7 Mio. €, liegt aber historisch noch immer auf einem guten Niveau. Die Höhe der ausgeschütteten Dividende auf die Geschäftsguthaben-Einlage bleibt unverändert bei 4.2 %. Über alle Tierarten schüttet die Genossenschaft zudem Sonderboni in Höhe von rund 3 Mio. € an die Vertragslandwirte aus.
Bei den Schlachtzahlen konnte sich die Genossenschaft erfolgreich gegen den allgemeinen Branchentrend stemmen. 2018 schlachtete Westfleisch knapp 7,9 Mio. Schweine – exklusive der rückläufigen Lohnschlachtungen bedeutet dies im Vergleich zu 2017 ein Plus von 1,6 %. Besonders erfreulich war in den vergangenen 12 Monaten das Wachstum in den Weiterverarbeitungsbetrieben bei unseren Tochterunternehmen Gustoland und WestfalenLand. In den Bereichen ‚Convenience-Produkte‘ und ‚SB-Fleisch‘ haben wir den Absatz um 6,9 % im Vergleich zum Vorjahr steigern können“, erklärte Johannes Steinhoff. Hier konnte Westfleisch deutlich gegen den Trend wachsen: Die vergleichbare deutsche Gesamtmarktkategorie „Fleischerzeugung Rotfleisch“ gab um 2,7 % nach.
Perspektivisch erwartet der Vorstand mit Blick auf die drei großen Trends weitere Marktbereinigung, bundesweit rückläufige Fleischerzeugung und global steigende Nachfrage nach Fleisch - Stichwort ASP in China - ein Einpendeln der Preise auf hohem Niveau. „Gute Aussichten für die Landwirtschaft“, fasst Steen Sönnichsen die Entwicklung zusammen. „Endlich wird die hervorragende Arbeit der Landwirte wieder angemessener entlohnt. Das gibt Mut und Zuversicht für die wirtschaftliche Zukunft.“
Beim Eigenkapital kann Westfleisch einen neuen Rekord vermelden: Es wuchs um rund 12 % auf 215,3 Mio. €. Zudem erreichten die Verbindlichkeiten ein historisch niedriges Niveau. „Wir sind also gut gerüstet, um unser Standortstrukturprojekt ‚Westfleisch 2025‘ erfolgreich mit Leben zu füllen“, sagte Carsten Schruck. Mit gezielten Investitionen in die Modernisierung einzelner Standorte verfolgt Westfleisch dabei eine Wachstums-, vor allem aber auch eine Qualitätsstrategie. Als einer der führenden Fleischvermarkter in Deutschland und Europa will das Unternehmen künftig eine noch höhere Wertschöpfung über die gesamte Prozesskette erzielen – von der Landwirtschaft über den Rohstoff bis hin zur Verarbeitung.