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Eine Bucht vom Ferkel bis zum Mastschwein

Die Tiere sollen von der Geburt bis zur Schlachtung in der Bucht bleiben.

Das vom Berliner Agraressorts finanzierte Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz (MuD) unterstützt erstmals einen kompletten Stallneubau für die Schweinehaltung. Die Umsetzung erfolgt auf dem Betrieb Prignitzer Landschwein GmbH in Neudorf in Brandenburg. Das Besondere des Stallkonzeptes: Die unkupierten Ferkel sollen von der Geburt bis zur Schlachtreife in ein und derselben Bucht gehalten werden. Ralf Remmert ist Geschäftsführer des Betriebs und hat das neue Haltungskonzept bereits in zwei Buchten längere Zeit getestet. In neuen Stall will der Betrieb insgesamt 110 Buchten mit jeweils 16,5 m2 Grundfläche schaffen. Die strukturierten Buchten sollen keinen Spaltenboden erhalten und nur eine Minimaleinstreu im Liegebereich. In der Endmastphase steht jeden Tier 1,2 m2 Platz zur Verfügung. Im Kotbereich sollen spezielle Kotbänder und eine Kot-Harn-Trennung zum Einsatz kommen. Ralf Remmert setzt dieses Kotsystem bereits in anderen Abteilen erfolgreich und hat es auf der Letzten EuroTier präsentiert. Ziel des neuen Stalls ist eine geringe Stressbelastung für die Schweine und höchstmögliches Tierwohl. Der Neubau soll 2019 erstellt werden und zunächst etwa die Hälfte des Bestandes des Betriebs von 1.250 Sauen beherbergen. Danach ist die gesamte Umstellung des Betriebes geplant.


Mehr Infos zum MuD-Betrieb.