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15 Jahre Vereinigungspreis

VEZG
Den VEZG-Preis gibt es seit 1998.

Die Preisfindung der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) kann in diesem Monat ihr 15-jähriges Bestehen feiern. Wie die Organisation in der vergangenen Woche aus diesem Anlass mitteilte, wird seit Mitte Oktober 1998 regelmäßig eine Schlachtschweinepreisempfehlung veröffentlicht, die als Richtschnur für die Abrechnung aller am deutschen Markt gehandelten Schweine genutzt wird. Die VEZG schöpft damit die Möglichkeiten des § 11 im Marktstrukturgesetz aus, der anerkannten Vereinigungen von Erzeugergemeinschaften die Abgabe einer Preisempfehlung für Mitglieder erlaubt. Das kartellrechtlich anerkannte Marktinformationssystem ermöglicht laut VEZG unter Mitwirkung von neutralen Dritten wie der Landwirtschaftskammer Niedersachsen sowie der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) eine zuverlässige und zeitnahe Preisinformation für die gesamte Branche.
Der als Nord-West-Preis bekanntgewordene Vereinigungspreis wurde anfangs von 18 Erzeugergemeinschaften getragen, die vornehmlich im Nordwesten Deutschlands tätig waren. In den vergangenen 15 Jahren gewann der VEZG-Preis schnell über die Grenzen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens hinaus an Bedeutung. Im Jahr 2001 wurden zunächst zehn ostdeutsche Erzeugergemeinschaften in die Vereinigung integriert und in weiteren Schritten jeweils sechs bayerische und baden-württembergische Vermarktungsorganisationen aufgenommen. Heute sind in der VEZG 48 Erzeugergemeinschaften zusammengeschlossen, die insgesamt über 12 Mio. Schlachtschweine und 7,3 Mio. Ferkel im Jahr vermarkten. Hinzu kommen 37.000 Schlachtsauen und 152.000 Schlachtrinder, für die es ebenfalls Preisfeststellungen gibt. (AgE)

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