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Malus für Dänen-Schweine

Schlachthof
Aufgrund ihrer geringen Teilstückausprägung werden Mastschweine dänischer Genetik auf einigen Schlachthöfen abgestraft. Foto: Heil

Während dänische Ferkel bei den Mästern mit guten Muskelfleischanteilen punkten, stöhnen Schlachthöfe über die mangelhafte Teilstückausprägung der Tiere. Deshalb versuchen manche Abnehmer diese Schlachttiere über Mindestschinkengewichte oder Mindestfleischmaß abzustrafen. Wie das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben diese Woche berichtete, geht die Müller-Ricken GmbH am BMR-Schlachthof im niedersächsischen Garrel nun einen neuen Weg. Dort werden seit Mitte Oktober für dänische Ferkel mit Duroc-Vater keine Zuschläge mehr für Muskelfleischanteile über 55 % MFA ausgezahlt. Als beliefernder Mäster muss man dem Schlachthof nun 24 Stunden vor der Schlachtung die Herkunft der Schlachttiere mitteilen.
Müller-Rickens Schwerpunkt ist der Hälftenverkauf, wofür sich die dänischen Mastschweine aufgrund der vergleichsweise geringen Schinken- und Lachsgewichte weniger gut eignen. Diese Schweine konnte das Unternehmen bisher in Osteuropa absetzen. Aufgrund der fortschreitenden Dauer des russischen Importembargos gerät der Export dorthin aber immer mehr ins Stocken.

Schlagworte

dänische, Schlachttiere, aufgrund, Mindestfleischmaß, Teilstückausprägung, Mindestschinkengewichte, Schlachthof, wochenblatt, MFA, Duroc

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