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Tierschutzaktivisten dringen in Ställe ein

Einbruch
Heimlich gedrehte Flimsequenzen tauschen im Internet oder in Fernsehsendungen auf.

Die ISN - Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. warnt vor Tierschutzaktivisten, die unerlaubt in Ställe eindringen, um dort Filmaufnahmen zu machen. Zumindest seien in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg derartige Vorfälle gemeldet worden. Für welche sogenannten Tierschutzorganisationen diese Aktivisten genau tätig sind, ist derzeit noch nicht exakt zu sagen. Bereits in der Vergangenheit wurden derartige Aufnahmen aus Schweineställen dazu genutzt, in Fernsehbeiträgen und im Internet massiv Stimmung gegen die Schweinehaltung in Deutschland zu machen. Noch vergangene Woche waren im ZDF-Magazin Frontal 21 heimlich gedrehte Filmaufnahmen dazu genutzt worden, auf die Nicht-Einhaltung der EU-Tierschutzstandards zur Gruppenhaltung von Sauen in deutschen Ställen hinzuweisen.
Vor diesem Hintergrund sollten Sie Ihre Ställe unbedingt fest verschließen und es den Aktivisten nicht zu leicht machen, in Ihre Ställe einzudringen! Werden Schlösser aufgebrochen, ist schließlich der Tatbestand des Einbruchs erfüllt. Außerdem besteht beim unbefugten Eindringen immer die nicht unerhebliche Gefahr des Einschleppens von Krankheiten in die Tierbestände.
Sofern Sie merken, dass jemand in Ihre Stallanlagen eingedrungen ist, sollten Sie unbedingt die Polizei alarmieren und Anzeige erstatten. Außerdem kann es durchaus hilfreich sein, wenn Sie Ihre Ställe aufmerksam im Blick behalten und bei auffälligen Personen im Umfeld Ihres Betriebes ebenfalls die Polizei informieren.

Schlagworte

Ställe, Tierschutzaktivisten, derartige, eindringen, Filmaufnahmen, genutzt, unbedingt, Aktivisten, Fernsehbeiträgen, dringen

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