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Ein Drittel weniger Antibiotika im QS-System

Im Rahmen des Antibiotikamonitorings werden die Daten von mehr als 2.300 Tierärzten ausgewertet.

QS-Betriebe setzen bei allen Tierarten weniger Antibiotika ein. Danach verringerte sich in den Jahren 2015 bis 2018 die im QS-System erfasste Abgabe dieser Medikamente in der Nutztierhaltung um 253,2 t oder 35,7 % Deutlich seltener wurden auch die Reserveantibiotika angewendet. Laut QS sank die abgegebene Menge hier um 46,7 %.

In der Schweinehaltung wurde die Menge der verabreichten Antibiotika dem Bericht zufolge um knapp 42 % gedrosselt, und auch Betriebe mit Ferkelerzeugung konnten den Einsatz um rund 8 % reduzieren.

Zukünftig scheint das Potential für weitere Reduzierungen im Vergleich zu den Vorjahren weniger stark ausgeprägt. Eine Fokussierung auf die weitere Abnahme der absoluten Antibiotikamengen ist daher nicht mehr zielführend, denn kranke Tiere müssen im Sinne des Tierschutzes behandelt werden. In den Mittelpunkt rücken somit u.a. die Reduzierung von Resistenzen und die Betrachtung und Verbesserung der Tiergesundheit als Ganzes.

Den vollständigen „2. Statusbericht zum Antibiotikamonitoring im QS-System“ können Sie sich hier herunterladen.