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Ergebnisse zur Isofluran-Umfrage

Die Praktiker stehen Isofluran eher ablehnend gegenüber.

Ende 2018 hat Berlin das Narkosegas Isofluran für die Ferkelkastration zugelassen. Nach Schulungen sollen auch Landwirte die Inhalationsnarkose künftig durchführen dürfen. Doch bei Praktikern und Tierärzten gibt es teils Vorbehalte gegen Isofluran, wie unsere Umfrage zeigt. So würden knapp 43 % der 105 Teilnehmer unserer Umfrage nicht an Praxisversuchen mit Isofluran teilnehmen. Weitere 30 % sind sich in diesem Punkt unsicher. Eines der Hauptprobleme sehen die Teilnehmer der Umfrage im Anwenderschutz. Mehr als 90 % der Befragten sehen hier große oder sogar sehr große Risiken. So trauen sich nur 35 % der Teilnehmer zu, die Anwendung von Isofluran nach einer Schulung zu erlernen. Weitere knapp 40 % sind sich bei der Erlernbarkeit das Inhalations-Narkose unsicher. Auch beim Tierschutz fällt das Votum eher verhalten aus. Mehr als 70 % der Befragten denken, dass Isofluran keinen ausreichenden Tierschutz bei der Kastration sicherstellen kann. Weitere 19 % sehen Abstriche beim Tierschutz. Auch das Thema Missbrauchs-Risiken wird nüchtern beantwortet. Knapp 50 % der Befragten halten das Missbrauchs-Risiko von Isofluran für zu groß. Ein weiteres Drittel der Teilnehmer bewertet die Risiken hinsichtlich eines Missbrauches als tragbar. Nur 18 % der Teilnehmer sehen in diesem Punkt keine Probleme.

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