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SUS 5/2019

Klimaschutz: Was ist machbar?

Die Abdeckung von Güllebehältern senkt die Freisetzung von Ammoniak.

Im politischen Sommerloch haben Tier- und Umweltschützer ein beliebtes Thema wieder aufgegriffen: Die Nutztierhaltung und ihre Auswirkungen auf den Klimawandel. Die in weiten Teilen unsachliche Diskussion gipfelte in der Forderung nach einer höheren Umsatzsteuer auf Fleisch. Die politische Debatte zeigte aber, dass dies wenig zielführend ist. Fakt ist: Nur etwa 7% der deutschen Treibhausgasemissionen entfallen auf die Landwirtschaft. Rund die Hälfte davon ist auf die Tierhaltung zurückzuführen. Wobei das von Wiederkäuern ausgestoßene Methan den Großteil ausmacht.
Trotz des relativ kleinen Anteils der Landwirtschaft hat Berlin im Klimaschutzplan auch verbindliche Ziele für den Agrarsektor festgeschrieben. Dieser soll seine Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 gegenüber 2014 um 11 bis 14 Mio. t CO2-Äquivalente reduzieren. Das entspricht einer Verbesserung um knapp 20%. In der Schweinehaltung geht es vor allem um Ammoniak. Denn hieraus kann durch Umbauprozesse das klimaschädliche Lachgas entstehen. Ammoniak entweicht im Stall aber auch beim Lagern und Ausbringen der Gülle.
Die Schweinehalter müssen jetzt Wege zum Klimaschutz erarbeiten, die effektiv und bezahlbar sind. Wo der Hebel anzusetzen ist, hat SUS mit vier Fachleuten diskutiert.

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Den Brennpunkt der aktuellen SUS 5-2019 mit Statements von vier Fachleuten lesen Sie hier