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Brasilianer exportieren weniger Schweinefleisch

Insbesondere die Importsperre für Russland hat den brasilianischen Exporteuren im vergangenen Jahr zu schaffen gemacht.

Brasiliens Schweinefleischexporte sind 2018 deutlich kleiner ausgefallen als im Vorjahr, auch wenn die Einbußen im schwierigen ersten Halbjahr durch bessere Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte teilweise ausgeglichen werden konnten. Wie aus aktuellen Zahlen der brasilianischen Vereinigung Tierisches Protein (ABPA) zu entnehmen ist, hatte in den ersten sechs Monaten vor allem die von Russland verhängte Importsperre zu einem Rückgang der Exportmenge an unverarbeitetem Schweinefleisch um 19,5 % geführt. Ab Juli wendete sich das Blatt und die Branche konnte in erster Linie wegen einer höheren Asien-Nachfrage insgesamt 4,5 % mehr Ware im Ausland absetzen als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr gibt die ABPA eine Ausfuhrmenge von 549 000 t an; gegenüber 2017 entspricht das einer Verringerung um 7,4 %. Der Exporterlös fiel mit 878 Mio. € sogar um 23,9 % kleiner aus. AgE