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DC: ASP in China wird EU-Schweinepreise ankurbeln

DC rechnet im zweiten Quartal 2019 mit besseren Schweinepreisen im EU-Binnenmarkt.

Der dänische Schlachtkonzern Danish Crown (DC) rechnet mit einem erhöhten Importbedarf der Chinesen und prognostizierte kürzlich einen Anstieg der eigenen Schlachtschweinepreise. Im zweiten Quartal dürfte zunächst die wärmere Witterung in Europa den Absatz am EU-Binnenmarkt beflügeln und den Basispreis je Kilogramm Schlachtgewicht (SG) laut DC von aktuell 1,17 € auf eine Spanne von 1,27 € bis 1,34 € steigen lassen. Im zweiten Halbjahr wird mit einem Durchschnittsniveau oberhalb von 1,34 € gerechnet. Allerdings sei bei dieser Schätzung der ungewisse Ausgang des Brexit noch eine große Unbekannte.

Von Marktanalysten aus Spanien war kürzlich zu hören, dass einige Fleischproduzenten ihre Lagerbestände füllten, da auch sie mit einem anziehenden Chinageschäft und höheren Preisen im Sommer rechneten. Den jüngsten ASP-Ausbruch in China meldete das Pekinger Landwirtschaftsministerium am vergangenen Donnerstag auf einer Farm mit 3 100 Schweinen in der Provinz Guangxi an der Grenze zu Vietnam. Schätzungen zufolge wurden seit August 2018 bereits mehr als 950 000 Schweine als Folge der Tierseuche in 29 betroffenen Provinzen gekeult. Im Nachbarland Vietnam breitet sich die ASP nach dem ersten Nachweis Mitte Februar ebenfalls weiter aus. Mittlerweile gab es nach Regierungsangaben 36 Ausbrüche in neun Provinzen und Städten, darunter auch Hanoi. Da bisher eher kleinere Betriebe im Norden des Landes betroffen waren, ist die Zahl der gekeulten Schweine mit zuletzt 6 500 noch überschaubar, aber sie steigt fast täglich. AgE