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Mortler besucht Naturland-Präsident Heigl

MdB Mortler (Mitte) mit den Heigls im Ferkelstall.

Politik trifft Praxis: Unter diesem Motto hat die agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag, Marlene Mortler MdB, am letzten Freitag den Präsidenten des Öko-Verbands Naturland, Hubert Heigl, auf dessen Hof in Eichkreith bei Kallmünz besucht.

Zentrales Thema war die vom Bundestag beschlossene Fristverlängerung um zwei Jahre für den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration. Diese dürfte nach Mortlers Einschätzung der Branche genügend Zeit lassen, um praxistaugliche Lösungen für die rund 8.000 deutschen Sauenhalter zu etablieren. Nun ginge es einerseits um die Weiterentwicklung einzelner Methoden. Andererseits sollten auch die Verbraucher „mitgenommen“ werden. Hier stünden insbesondere die Schlachthöfe und der Handel in der Pflicht, zeigten sich Mortler und Heigl einig.

Naturland empfiehlt seinen Betrieben nach eigenen Angaben bereits seit 2016 die Impfung gegen Ebergeruch als die tiergerechteste Alternative. Diese werde aber von manchen großen Schlachthöfen „aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt“. „Unsere Erfahrungen zeigen klar, dass dies eine Alternative ist, die funktioniert und vom Verbraucher auch akzeptiert wird. Und als Ferkelerzeuger bin ich froh, dass ich nicht mehr kastrieren muss, sondern unversehrte Tiere aufziehen kann“, betonte Heigl (AgE).